Kameraberatung – Bridge Cam

1 Minute Ø Lesezeit

Bridge Cam

Sie fotografieren ganz unterschiedliche Motive und wollen eine All-in-One-Kamera, mit der man alles machen kann. Objektive wollen Sie nicht wechseln, Ihr Wunschmodell sollte leicht sein und einfach zu bedienen. Wenn es sein muss, sind Sie bereit, bei der Bildqualität Abstriche hinzunehmen.

Vorteile einer Bridge Cam

  • In nahezu jeder Lebenslage optimal:
    Von nah bis fern lässt sich mit dem gigantischen Zoom jedes Motiv gut einfangen: Makro oder Safari? Alles kein Problem – die ideale Reisekamera. Bridge-Modelle sind meist kleiner und leichter als Spiegelreflexkameras, die höherwertigen Modelle bieten aber einen vergleichbaren Funktionsumfang.
  • Häufig ist ein Schwenkdisplay vorhanden.
    Man kann die Bridge benutzen wie eine Kompakte: Es gibt die gleichen Automatiken und Motivprogramme. Die Bilder (JPG) werden kameraintern so aufbereitet, dass es gut aussieht – scharfe Fotos in knackigen Farben. Ambitionierte Fotografen finden viele Möglichkeiten, die Kamera selbst zu steuern.
  • Die Optiken sind qualitativ hochwertig
    Durch das Wegfallen der Objektivwechsel gelangt auch kein Staub auf den Sensor.

Schwächen einer Bridge Cam

  • Kein optischer Sucher
    In der Regel gibt es keinen optischen sondern einen elektronischen Sucher, der oft ein ruckeliges, matschiges und/oder zu dunkles Bild liefert, darum wird meist mit der Liveview-Vorschau fotografiert.
  • Lange Brennweiten
    Die langen Brennweiten sind verwacklungsanfällig, darum muss das Objektiv möglichst lichtstark sein und der Bildstabilisator sollte gut funktionieren.
  • Meist kleine Sensoren
    Eine Schärfentiefesteuerung wie bei Spiegelreflexkameras ist nicht möglich bzw. abhängig von der Sensorgröße. Da meist kleine Sensoren verbaut sind, ist das Bildrauschen bei höheren ISO-Werten sehr stark. Fotografieren bei wenig Licht geht aber immer noch deutlich besser als bei günstigen Kompaktkameras. Der Blendenbereich endet häufig bei f8,0 dadurch benötigt man für Langzeitbelichtungen Filter als Zubehör.
  • Keine qualitativen Spitzenleistungen
    Qualitativ darf man keine Spitzenleistungen erwarten oder sollte zu den teureren Modellen im Spitzensegment greifen.

Worauf beim Kauf von Bridge Cams zu achten ist

  • Wenn Sie mit dem elektronischen Sucher fotografieren wollen, testen Sie ihn bei wenig Licht und mit bewegten Motiven.
  • Je nach Modell unterscheiden sich die Bridgekameras in der Arbeitsgeschwindigkeit (Einschaltzeit, Speicherzeit, Bildserien deutlich voneinander.) Auch im Hinblick auf das Bildrauschen bei hohen ISO-Werten kann man keine generelle Aussage treffen.
  • Ein starkes Zoomobjektiv ist fantastisch, aber greifen Sie ggf. lieber zu einer Kamera mit weniger Brennweite, wenn das Objektiv dadurch eine größere Lichtstärke hat.

Fragen an den Verkäufer

  • Wie lichtstark ist das Objektiv (f2,8 oder sogar f1,8)?
  • Wie groß ist der eingebaute Sensor (je größer, desto besser) bzw. wie stark ist das Bildrauschen bei höheren ISO-Werten?
  • Hat die Kamera einen Blitzschuh für externe Blitzgeräte?
  • Wie schnell ist die Kamera betriebsbereit?
  • Gibt es eine Auslöseverzögerung und wenn ja: wie lange dauert es, bis die Kamera auslöst?
  • Wie gut funktioniert der Bildstabilisator?

Ein Tipp zum Schluss

Lassen Sie sich nicht einreden eine Bridge wäre eine Anfängerkamera oder nur für Hobbyknipser. Es gibt hochwertige Modelle, die mit Einsteiger-DSLRs mithalten und im Preis-Leistungsverhältnis manchmal sogar die Nase vorn haben.


Bis zu 40 % Rabatt auf Fotoprodukte im myposter Sale:

Jetzt Angebote entdecken!