Der myposter Oktoberfest Plan 2018

myposter Oktoberfestplan 2016

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O´zapft is! Auf geht´s zur Wiesn!

Ausnahme-Zustand in München: Das Oktoberfest findet in diesem Jahr vom 22. September bis zum 7. Oktober 2018 statt.

In vielen deutschen Städten und sogar weltweit gibt es mittlerweile Oktober-Feste. Das Original-Oktoberfest, die so genannte “Wiesn”, findet allerdings in München statt. Aus der ganzen Welt kommen dafür insgesamt rund 6 Millionen Menschen zusammen und wollen feiern.
 

Infos zum Oktoberfest 2018

Jedes Jahr fiebern sowohl alle Münchner als auch viele nationale und internationale Besucher auf das Oktoberfest hin. Am 22. September 2018 ist es dann endlich wieder soweit und das 185. Oktoberfest startet mit dem traditionellen Bieranstich um 12:00 Uhr im Schottenhamel-Festzelt. Ab da beginnen zwei Wochen voller Bier, Spaß und bayerischer Gemütlichkeit.
 

Oktoberfest Herzen
 

Der Bierpreis erhöht sich wie jedes Jahr auch in diesem Jahr wieder und beträgt bis zu stolze 11,50 Euro. Trotz der hohen Preise wird wieder mit einem Bierverbrauch von über 7 Millionen Liter Bier gerechnet. Die Biersorten und -preise variieren von Zelt zu Zelt und sind von der jeweiligen Brauerei abhängig. Die Ausschank- und Öffnungszeiten hingegen sind in den großen Bierzelten alle gleich und gehen wochentags von 10 Uhr bis 22:30 Uhr und an Wochenenden und Feiertagen von 9 Uhr bis 22:30 Uhr. Sperrstunde ist dann um 23:30 Uhr. Lediglich das Weinzelt und die Käfers´s Wiesnschänke sind bis 1:00 Uhr geöffnet. Die Hühner-Bratereien, Wurst-Imbisshallen und Café-Zelte sind bis 23:00 Uhr geöffnet. Die Verkaufsstände und Schausteller haben von Montag bis Donnerstag, sowie sonntags von 10:00 Uhr bis 23:30 Uhr und an Freitagen und Samstagen von 9:00 Uhr bis 24:00 Uhr geöffnet.
 


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Besonders an den Wochenenden herrscht ein großer Besucherandrang auf der 42 Hektar großen Theresienwiese. Insgesamt gibt es für die Besucher der Wiesn rund 119.000 Sitzplätze, verteilt auf 37 Gastronomie-Betriebe, wobei das Hofbräuzelt mit 11.000 Sitzplätzen das größte ist.

Für einen eher gemütlichen Wiesn-Besuch sollte man sich die etwas weniger stark besuchten Vormittage an Werktagen aussuchen. Mit etwas Glück ergattert man sogar auch einen Platz ohne Reservierung.

Das Finden eines Parkplatzes ist in München schon während des Jahres oft unmöglich, zur Wiesn-Zeit sollte man es jedoch gar nicht erst versuchen. Es gibt ja auch genügend Alternativen, um zur Theresienwiese zu kommen. Mit den U-Bahn-Linien U4 und U5 gelangt man direkt an die Station Theresienwiese. Es kommt jedoch nicht selten vor, dass diese wegen des hohen Besucherandrangs geschlossen wird. Andere mögliche U-Bahn-Stationen sind Goetheplatz und Poccistraße mit der U3 und U6. Die Haltestellen Hackerbrücke oder Hauptbahnhof sind mit der S-Bahn leicht zu erreichen. Von dort ist man nach einem kurzen Fußweg ebenfalls schnell an der Festwiese.

 
Für einen unkomplizierten Wiesn-Besuch empfiehlt es sich, vorab unbedingt einen Tisch in einem der Festzelte zu reservieren. Hier muss man allerdings schnell sein, denn die Plätze sind bereits zu Beginn des jeweiligen Jahres heiß begehrt. Jedes Zelt hat seinen eigenen Charakter und gewisse Besonderheiten.

Ist man erstmal in einem Zelt, kann man sich viele traditionelle aber auch internationale Schmankerl schmecken lassen. Ein ordentliches Trinkgeld ist ein Muss, um die Gunst der Wiesn-Kellnerinnen zu erlangen. Belohnt wird man dann mit einem freundlichen Lächeln und einem stetigen Nachschub an Maßen. Kellnerinnen erkennt man meist daran, dass sie ihre Dirndlschleife am Rücken tragen. Diese Kennzeichnung kann aber auch bedeuten, dass die Trägerin verwitwet ist. Besucherinnen im Dirndl tragen ihre Schleifen entweder rechts, was signalisiert, dass die Trägerin verheiratet beziehungsweise vergeben ist, oder links als Zeichen für den Single-Status.

 

myposter Oktoberfest Plan Download

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Download des Oktoberfest Plans 2018

 

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Die Zelte auf dem Oktoberfest 2018 im Detail

Käfers Wiesnschänke und Schützen Festzelt

 

In der gemütlichen und rustikalen Käfer‘s Wiesnschänke fühlt man sich wie in der Stube eines Bauernhauses. Sie ist wesentlich kleiner als die anderen Festzelte und bietet vor allem eine Lokalität für die nationale und internationale High-Society. Highlight ist die besondere Einrichtung im Stil eines edel-antiken Bauernhauses.

Das Schützen- Festzelt hebt sich durch die im Zelt integrierten Schießstände von den anderen Festzelten hervor. Das Schützen-Festzelt bietet vor allen einem jüngeren Publikum Platz und hat sich damit neben dem Hacker-Festzelt und dem Schottenhamel einen Ruf als Party-Zelt gemacht. Allerdings trifft man hier auch auf die feinere Münchner Gesellschaft. Highlight ist der Auftritt der Schützen-Kapellen am 1. Wiesn-Sonntag.

 

Winzerer Fähndl und Schottenhammel

 

Das Winzerer Fähndl beherbergt vor allem FC Bayern Fans und hat als Wiedererkennungszeichen einen riesigen Maßkrug, der sich auf dem Zelt-Turm um sich selbst dreht.
Das Schottenhamel-Festzelt ist das traditionsreichste Wiesn-Festzelt. Dort feiern Original-Münchner und Besucher gemeinsam. Vor allem am Ende steigt die Anzahl der jungen Feierwütigen. Highlight ist der alljährliche Wiesn-Anstich, welcher jedes Jahr am ersten Wiesn-Tag um 12:00 Uhr im Schottenhamel stattfindet.

 

Hacker Festzelt und Hofbräu Festzelt

 

Das Hacker-Festzelt wird auch „Himmel der Bayern“ genannt, was es seinem in weiß und blau gehaltenen und mit Wolken und Sternen verzierten Zeltdach zu verdanken hat. Dies und das drehbare Musikpodium in der Zeltmitte sind absolut sehenswert und eindeutig die Highlights des Hacker-Festzeltes.

Das Hofbräu-Festzelt ist das größte Bierzelt auf dem Oktoberfest und bietet 11.000 Besuchern Platz. Das Publikum im Hofbräu ist aufgrund seiner Bekanntheit sehr international. Als Highlight des größten Wiesn-Zeltes gelten die 12 Zentner Hopfenreben unter dem Zeltdach.

 

Armbrustschützen Festzelt und Marstall

 

Das Armbrustschützenzelt bietet 7.450 Plätze und bietet als Highlight die mit Tiermotiven geschmückten Boxen. Außerdem sind ein Adler über dem Haupteingang sowie ein Schütze auf dem Turm abgebildet.

Der Marstall ist seit 2015 der Nachfolger des Promi-Zeltes Hippodrom. Es zeichnet sich durch bayerische Gemütlichkeit und ausgelassene Stimmung aus. Hier feiert die Schickeria. Das Highlight des Newcomers ist das Interieur mit hölzernen Prachtpferden.

 

Fischer Vroni und Ochsenbraterei

 

Die Fischer-Vroni ist ein im Inneren rustikal-gemütlich gestaltetes Festzelt, in dem es nicht ganz so laut zugeht wie in den großen Bierzelten. Besonderheit der Fischer-Vroni ist, dass am letzten Wiesn-Abend das allerletzte Bier in vertauschten Rollen serviert wird – da marschieren die Frauen in Lederhosen und die Männer im Dirndl auf.

Die Ochsenbraterei bietet, wie der Name schon sagt, einen ganzen Ochsen am Spieß als Delikatesse an. Das schmeckt nicht nur lecker, sondern ist auch eine Besonderheit zum Anschauen.

 

Augustiner Festhalle und Pschorr-Bräurosl

 

Die Augustiner-Festhalle ist eines der freundlichsten Festzelte auf dem Oktoberfest. Die Augustiner Oktoberfest-Kapelle lässt tagsüber eine urige Atmosphäre aufkommen, die sich gegen Abend dann in eine feuchtfröhliche wandelt. Ansonsten geht es im Augustiner sehr familiär zu, und an den beiden Familien-Dienstagen gibt es besonders vergünstigte Preise. Highlight sind die Holzfässer, aus denen das Bier ausgeschenkt wird.

Die Pschorr-Bräurosl hat sich kulinarisch voll und ganz der bayerischen Tradition verpflichtet. Wer also ein ordentliches bayerisches Schmankerl essen möchte kommt hierher. Auch viele Stammgäste und Firmen schätzen das Festzelt und kehren Jahr für Jahr wieder dorthin zurück. Besonderheit sind die Jodel-Auftritte der schönen Wirtin Bräu-Rosl.

 

Löwenbräu Festhalle und Weinzelt

 

In der Löwenbräu-Festhalle sind ebenfalls sehr freundliche Bedienungen zu finden, die vor allem von dem eher etwas älterem Publikum sehr geschätzt werden. Besonderheit und Wahrzeichen der Löwenbräu-Festhalle ist die riesige Löwen-Figur über dem Hauptportal.

Das Weinzelt ist das einzige Wiesn-Zelt, in dem Wein und Champagner serviert werden. Außerdem ist hier die Bezeichnung „Zelt“ irreführend, da das Weinzelt aus robustem Holz besteht und innen – statt mit Bierbänken – mit Eckbänken ausgestattet ist, die sich in abgetrennten Holzboxen befinden. Publikum sind hier vor allem nationale und internationale Stars, die sich exquisite Fisch- und Asia-Gerichte schmecken lassen.
 

Kleine Zelte und die Oide Wiesn

Neben diesen großen Festzelten gibt es noch einige kleiner Zelte, sowie die „Oide Wiesn“. Diese sind ebenfalls im myposter Wiesnplan verzeichnet.
Kleine Festzelte sind die Feisingers Kas- und Weinstubn (A), der Glöckle Wirt (B), die Heinz Wurst- und Hühnerbraterei (C), das Heimer (D), der Goldene Hahn (E), die Haxnbraterei Hochreiter (F), das Wildmoser (G), Vinzenzmurr Metzgerstub´n (H), die Münchner Knödelei (I), das Stiftl Festzelt (J), Burtschers Grillhaus (K), die Kalbsbraterei Hochreiter (L), das Schiebls Kaffeehaferl (M), die Ammers Hühnerbraterei (N), Bodos Cafézelt (O), das Café Kaiserschmarrn (P), das Café Mohrenkopf (Q), der Wiesn Guglhupf (R), die Wildstubn (S), Zur Bratwurst (T) und das Wirtshaus im Schichlt (U). Hier ist meist der Andrang nicht ganz so groß, daher sind die kleinen Festzelte vor allem für Firmenfeiern oder Familienbesuche beliebt.

Die „Oide Wiesn“ gibt es erst seit einigen Jahren und bietet Besuchern für ein Eintrittsgeld von etwa 3 Euro auf 3,5 Hektar Fläche Einblicke in die Geschichte des Oktoberfestes. Dank traditioneller Musik und historischen Volkfest-Attraktionen können Besucher der „Oidn Wiesn“ dort dem wilden Treiben des Oktoberfestes entkommen und den nostalgischen Flair, der im Südteil der Festwiese herrscht, genießen.

 

Wie alles begann und sich weiterentwickelte: Die Geschichte des Oktoberfestes, der Ursprung der “Wiesn”

 
Das erste Oktoberfest wurde anlässlich der Hochzeit von König Ludwig I. von Bayern und Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen am 17. Oktober 1810 gefeiert. Die Feierlichkeiten mit einem großen Pferderennen fanden auf einer Wiese am Stadtrand Münchens statt.

Die Bayern sagen seither, dass sie auf die “Wiesn” gehen, wenn sie das Oktoberfest besuchen. Diesen Namen trägt das Münchner Oktoberfest bis heute. Es findet alljährlich auf der Theresien-Wiese in München statt, die nach der Braut Prinzessin Therese benannt wurde.

Bis auf ein paar Ausnahmen wurde das Fest daraufhin alljährlich gefeiert. Nach und nach kamen immer mehr Buden und Fahrgeschäfte hinzu. Das traditionelle Wiesn-Hendl, ein knuspriges Brathähnchen, wurde erstmals im Jahr 1881 angeboten. Die kleinen Bierbuden wichen großen Bierzelten mit Musik-Kapellen und immer mehr Schausteller präsentierten ihre Karusselle.

Die “Wiesn” teilt sich heute in zwei Bereiche: Die alte und die modernere Wiesn. Auf der so genannten “Oidn Wiesn” (der alten Wiesn) stehen Buden und Fahrgeschäfte, die es bereits vor 100 Jahren gab. Aber auch auf der “moderneren” Wiesn befinden sich neben neuartigen Attraktionen Karusselle aus den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts.

Seit dem Jahr 1950 ist es üblich, dass der Münchner Oberbürgermeister das erste Fass ansticht. Seitdem heißt es alljährlich “O´zapft is”.

 

Eine lästige Begleiterscheinung: Das ungeliebte Schädelweh-Haustier

 

Kater Oktoberfest

 
Ein Kater ist nicht lustig, ein Kater, der tut weh! Hier erhalten Sie die ultimativen Tipps zur Vermeidung bzw. zur Vertreibung des ungeliebten Schädelweh-Haustiers:
 

Während der Feier

  1. Keinen Alkohol trinken (sehr effektiv, aber langweilig)
  2. Vor dem Alkohol-Konsum eine herzhafte, fettige Grundlage schaffen, also fettigen Fisch, ein Brat-Hendl, Pommes mit Mayo oder Ähnliches essen
  3. Nicht durcheinander trinken, bei einer Alkoholsorte bleiben
  4. Zwischendurch immer wieder Wasser trinken, damit die Schadstoffe schneller ausgespült werden, und ein großes Glas Wasser vor dem Schlafengehen
  5. Nehmen Sie zwischendurch kleine Snacks wie Nüsse, Salzstangen oder Käse zu sich

Am Tag nach der Feier

  1. Viel Wasser oder Tee trinken zum Durchspülen der Nieren, dafür wenig Kaffee
  2. Vitamine und Mineralstoffe wie vor allem Vitamin C und Magnesium zu sich nehmen, auch Zink hilft, Alkohol schneller abzubauen
  3. Auch wenn man keinen Appetit oder Hunger hat: ein gutes Frühstück hilft, schneller zu regenerieren
  4. Ruhen Sie sich aus und gehen Sie anschließend an die frische Luft. Ein kleiner, geruhsamer Spaziergang wirkt Wunder!

 

Tierische Erlebnisse rund um die Wiesn

Neben dem bekannten Kater lernen Sie vielleicht noch ein weiteres einheimisches Tier kennen: Den Woibbadinga! Der Wolpertinger (auf Bayerisch “Woibbadinga”) ist ein scheues Wesen, das nachts durch die Wälder Bayerns huscht und nur gelegentlich gesichtet wird.

 
Wolpertinger
 
Es ergab sich vor mehr als 200 Jahren, dass sich ein Rehbock in eine Hasendame verliebt hatte. Die Liebe war sehr groß und schon bald erhielten die beiden Nachwuchs. Die Jungen hatten den Körper und den Kopf eines Hasen, aber zusätzlich das Geweih eines Rehs. Die gehörnten Hasenkinder verfügten über ganz besonderen Liebreiz, und den anderen Waldbwewohnern wurde bewusst, dass Liebe keine Grenzen kennt. So paarten sich Enten, Marder, Hasen, Fuchs und Fasan untereinander und mit den gehörnten Hasenkindern. Deren Jungen wiederum paarten sich ebenfalls untereinander. So entstand der Wolpertinger, aber letztendlich glich bzw. gleicht keiner dem anderen.

Da der Wolpertinger sehr scheu ist und sehr zurückgezogen lebt, sieht man ihn nur äußerst selten. Falls Sie einen sehen wollen, ein kleiner Tipp: Angeblich kann ein Wolpertinger nur von jungen, gutaussehenden Frauen gesichtet werden. Dies aber auch nur unter der Voraussetzung, wenn sie in der Abenddämmerung und bei Vollmond in Begleitung eines rechten, zünftigen Mannsbildes an die richtigen Stellen an abgelegenen Waldrändern geführt wird – so heißt es jedenfalls.

 

Die Bayerische Sprache von O bis Z und ihre Bedeutung

Die bayerische Sprache wird Ihnen beim Besuch des Oktoberfestes an allen Ecken und Tischen begegnen. Dann sollten Sie als Nicht-Bayer vorbereitet sein und über die wichtigsten Wörter, Ausdrücke und Redewendungen vorab informiert sein.

Für Ihre optimale Wiesn-Vorbereitung finden Sie hier die wichtigsten Vokabeln:

  • Ozapft is – Es ist angezapft (gemeint ist hiermit, dass die Wiesn eröffnet wurde)
  • ogspitzt – angetrunken, beschwipst
  • ogstocha – angetrunken, beschwipst
  • oglanga – anfassen, berühren
  • odoa – antun (z.B. Kannst Du mir das antun?)
  • sich odrenzen – sich bekleckern
  • odrickln – antrocknen (wenn das, womit man sich bekleckert hat, antrocknet)
  • oamoi – (nur) einmal
  • oana, oane, oans – einer, eine, eins
  • oahaxert – einbeinig
  • Grias God / Grüß Gott – Begrüßung, wenn man irgendwo reinkommt
  • Gwand – Kleidung
  • abbusseln – abküssen
  • abfieseln – abnagen (z.B. das Brathendl)
  • Abort – Toilette
  • a bissi – etwas
  • Brezn – Brezel
  • barkopfert – ohne Kopfbedeckung
  • basst scho – ist schon in Ordnung, alles klar, Du mich auch
  • blädgsuffa – blödgetrunken, zuviel getrunken
  • brunzen – urinieren (aber bitte nicht in die Gärten der Anwohner!)
  • dringa – trinken
  • Dascherl – kleine Tasche
  • dadscheln – tätscheln
  • fesch – hübsch
  • Hendl – Brathähnchen
  • Haxn – Bein, Schweinshaxe
  • Mongdrazzal – Appetithappen
  • Mass Bier – 1 Liter Bier
  • Noagerl – Getränkerest im Glas / in der Flasche
  • schnappseln – Schnapps trinken
  • Waißwuascht – Weißwurst (isst man normalerweise nur bis 12 Uhr Mittags)
  • Waizn – Weißbier
  • zerrauft – struppig, ungekämmt
  • ziagn – ziehen
  • zua – zu, geschlossen (auch die Wiesn macht mal zu, und zwar allabendlich spätestens um 24 Uhr und vom Datum her am 7. Oktober 2018)

 

Die Bayern und ihre Sprüche

Nun kommen Sie mit Ihren neuen Vokabel-Kenntnissen schon mal ein ganzes Stück weiter. Allerdings kann es vorkommen, dass mehrere Wörter hintereinander nicht mehr ganz so verständlich klingen – selbst wenn Sie zuvor gut geübt haben. Denn: Alkohol-Einfluss ist auf dem Oktoberfest durchaus wörtlich zu nehmen. Daher ist es ratsam, sich ebenfalls mit bestimmten, immer wieder kehrenden Wiesn-Fachausdrücken vertraut zu machen.

Des a no: Bayerische Sprüche

Die allerwichtigsten haben wir Ihnen zusammengestellt:

 

Gerade auf´d Wiesn ist man auch vor Sprüchen nicht gefeit. Welche Sie kennen sollten:

Trinksprüche und andere (zu Beginn des Tages und zu späterer Stunde anzuwenden):

  • I hob no nia ned koa Bia ned drunga! – Ich hab noch nie ein Bier nicht getrunken!
  • Mia saufn nia mera ois wia mit aller Gwoilt eini geht! – Wir trinken (saufen) nie mehr als mit aller Gewalt hineingeht!
  • Oans, zwoa, g´suffa! – Eins, zwei, gesoffen! (hier werden gleichzeitig mehrere Zeiten in einem Wort verwendet: es wurde bisher gesoffen, es wird gerade gesoffen, es wird weiterhin gesoffen, es soll weiterhin gesoffen werden und im Imperativ: Lasst uns weiter saufen!)
  • Hock Di hera, dann samma mehra! – Setz Dich zu uns, dann sind wir mehrere!
  • Gemma Bier trinken bis zum Abwinken! – Gehen wir Bier trinken bis zum Abwinken!
  • Liaba an Bauch vom Saufa ois an Buckl vom Arbatn! – Lieber einen Bauch vom Saufen als einen Buckel vom Arbeiten!
  • Schdimmds oda hob i Recht? – Stimmt es oder habe ich Recht?
  • I diskutier ned, i erklär nua warum i Recht hob. – Ich diskutiere nicht, ich erkläre nur, warum ich Recht habe.
  • Host mi? – Verstehst Du mich?
  • Werd scho wern! – Es wird schon werden!
  • Do legst Di nieda! – Das haut Dich um!

Liebesbekundungen (sind oft zu späterer Stunde gebräuchlich):

  • I denk oi wei an di! – Ich denke die ganze Zeit an Dich!
  • Mei Herzl bumperlt nur für Di! – Mein Herz schlägt nur für Dich!
  • Schatzerl, I liab Di sooooo! – Schatz, ich liebe Dich so!
  • Mogst a Busserl? – Möchtest Du einen Kuss?
  • Scheiss aufs Pferd, a gscheida Prinz kimmt in da Lederhosn! – Verzichte auf das Pferd, ein vernünftiger Prinz kommt in der Lederhose!
  • I hob mi sakrisch in Di verliabt! – Ich habe mich gewaltig in Dich verliebt!

 

Bayerische Motive und Sprüche zur Wiesn 2018

spotzl i mog di

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brennt da huat
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fesches dirndl

 

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lausbua

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lausmadl

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Und noch ein Tipp: Bitte nicht alles Bier-ernst nehmen! ;-)

Wir wünschen Ihnen viel Spaß auf dem Oktoberfest!

Ihr myposter Team


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